Ioniq 9 600 Km durch Deutschland
Nürnberg [ENA] Roadtrip mit dem Hyundai Ioniq 9 nach Rechlin: entspannt gleiten, clever laden statt tanken und Komfort pur genießen. Teilautonom durch Kurven, Relax-Liege vorn, Hund First Class hinten – Elektromobilität, die nicht nur funktioniert, sondern richtig Spaß macht.
Unsere Tour mit dem Hyundai Ioniq 9 über Magdeburg nach Rechlin und ein paar Tage später wieder zurück – das war wieder genau so eine Fahrt, bei der man irgendwann grinsend im Sitz hängt und sich denkt: jo, genau dafür ist das Auto gemacht. Los ging’s völlig entspannt. Tempomat auf 130 km/h, bisschen rollen lassen, bisschen beobachten – und einfach fahren. Laut App waren mal 145 km/h drin, aber ganz ehrlich: muss nicht. Der Wagen fühlt sich bei 130 einfach genau richtig an. Ruhig, stabil, wie auf Schienen.
Und dann kam direkt eines der Highlights der Hinfahrt: Nach der A14 sind wir ganz bewusst über die Landstraße Richtung Heiligengrabe gefahren. Einfach, weil ich wissen wollte: Kann das „Biest“ auch Landstraße? Spoiler: kann es. Und wie. Die Straßenlage ist einfach ein Traum. Du hast die ganze Zeit dieses satte Gefühl, dass nichts dich aus der Ruhe bringt. Kurven? Nimmt er einfach. Längere Bögen? Läuft. Und dieses teilautonome Mitlenken ist schon echt faszinierend. Ich geh da noch vorsichtig ran – will das System wirklich komplett verstehen, bevor ich mich zu sehr drauf verlasse – aber das, was er macht, macht er richtig gut.
Auch die adaptive Abstandsregelung ist so ein Ding, das man nach kurzer Zeit nicht mehr missen will. Der regelt das alles so sauber, dass man irgendwann merkt, wie entspannt man eigentlich fährt. Und ja… sogar das automatische Ausscheren zum Überholen hab ich ausprobiert. Mit Respekt, definitiv. Ist nichts, was ich blind mache. Aber man merkt sofort: wenn man sich daran gewöhnt, ist das richtig stark. Muss man üben – lohnt sich aber. Nebenbei war die Strecke auch einfach richtig schön. Weite Landschaft, wenig Verkehr, einfach Ruhe. Genau die Art von Strecke, bei der man merkt, dass es nicht nur ums Ankommen geht. Und als Bonus sind wir auch noch am Geburtsort von Otto von Bismarck vorbeigekommen – nimmt man gern mit.
Und weil wir schon beim Thema „Fortbewegung“ sind: In Rechlin selbst haben wir das Luftfahrttechnisches Museum Rechlin besucht – und das war wirklich richtig spannend. Alte Flugzeuge, Technik, Geschichte… alles dabei. Man bekommt schon Respekt davor, wie sich Fliegen entwickelt hat. Aber ganz ehrlich – kleiner Vergleich: Beim Fliegen wirst du durchgeschüttelt, sitzt eng, darfst nix selbst machen… Im Ioniq 9 liegst du im Zweifel entspannt auf dem Beifahrersitz, wirst chauffiert und das Auto denkt für dich mit. Gemeinsamkeit? Beide bringen dich zuverlässig von A nach B. Unterschied? Im Ioniq 9 steigst du deutlich entspannter wieder aus.
Geladen haben wir auf dem Hinweg bei Ionity in Nempitz (69 kWh) und in Heiligengrabe (64 kWh). Zurück dann Linther mit 89 kWh und Himmelkron mit 30 kWh. Mit dem Ionity-Abo bleibt das Ganze echt entspannt – unter 100 Euro fürs Laden plus die 11,99 Euro im Monat. Passt. Und was ich inzwischen echt zu schätzen gelernt habe: Laden passt sich einfach viel besser dem eigenen Ablauf an als früher das Tanken.
Früher war’s immer gleich: erst tanken, dann zur Toilette, dann vielleicht noch schnell mit dem Hund raus – alles nacheinander. Heute ist das viel entspannter: Auto anstecken… und während der Wagen lädt, macht man den Rest ganz in Ruhe. Toilette, Kaffee, Hund Gassi – alles parallel. Und wenn man zurückkommt, ist das Auto im besten Fall schon fertig. Fühlt sich einfach deutlich sinnvoller und entspannter an. Was sich dazu noch richtig eingespielt hat: Wir hören auf das „Biest“, wenn’s ums Laden geht. Und ja – das bringt wirklich Zeit. Die Vorschläge sind echt gut. Man fährt einfach effizienter, ohne groß drüber nachzudenken.
Und dann der Komfort… also wirklich. Beifahrerseite: Relax-Liegefunktion an – und eigentlich ist klar, was passiert. Füße hoch, zurücklehnen, fertig. Ein bisschen schade ist nur, dass die Massagefunktion auf der Beifahrerseite fehlt – das wäre dann wirklich Endstufe gewesen. Aber auch so: absolut langstreckentauglich. Und hinten? Naja… sagen wir mal so: Unser Hund ist auch diesmal wieder First Class gereist
Ein kleiner „Aha-Moment“ kam dann noch an einer Ionity-Ladesäule: Display unter dem laden plötzlich tot. Kurz dachte ich schon „na super…“, aber der Kundenservice hat direkt reagiert und uns aus der Ferne von der Säule getrennt. Kein Stress, kein Drama – einfach erledigt. So wünscht man sich das. Unterm Strich war das wieder so eine Reise, bei der einfach alles gepasst hat. Viel Komfort, wenig Aufwand, ein Auto, das einem das Fahren wirklich leichter macht – und dazu noch das Gefühl, dass man mit jeder Fahrt ein bisschen mehr versteht, was da technisch eigentlich alles möglich ist. Und genau das macht’s am Ende aus: einsteigen, losfahren, genießen – und entspannt ankommen.




















































